Wie Erfahrungen das kindliche Gehirn prägen (Dr. Nicole Strüber)
Wie Erfahrungen das kindliche Gehirn prägen und wie Kinder sich von frühen Belastungen erholen können
In dieser Fortbildung werden Einblicke in die Psychologie und Neurobiologie der kindlichen Entwicklung vermittelt. Es wird deutlich werden, wie sich der Einfluss der individuellen genetischen Ausstattung und der vorgeburtlichen und frühkindlichen Erfahrungen eines Menschen langfristig im Gehirn verankern und die Grundlage für Persönlichkeitseigenschaften und die charakteristische psychische Befindlichkeit eines Menschen bilden.
Wir werden insbesondere die frühen Erfahrungen in den Blick nehmen und uns anschauen, wie diese über einen epigenetischen Mechanismus die Biochemie des Gehirns beeinflussen und hierüber, wie ein Kind später im Leben mit hohen Anforderungen umgeht, ob es sich in Beziehungen wohlfühlt, wie gut es sich selbst beruhigen und zudem seine Impulse hemmen kann und ob es zu psychischen Erkrankungen neigt.
Es wird um die kindlichen Bedürfnisse gehen, aber auch darum, wie elterliches Verhalten die kindliche Hirnentwicklung prägt und warum frühe Stresserfahrungen psychische Erkrankungen begünstigen können. Und es wird deutlich werden, dass ein Kind dann, wenn seine leiblichen Eltern oder auch seine Pflege- oder Adoptiv-Eltern bereit und in der Lage sind, sich in das Kind einzufühlen, sich auf seine innere Welt einzulassen und auf seine Bedürfnisse einzugehen, gute Voraussetzungen dafür hat, sich von den epigenetischen Folgen ungünstiger früher Erfahrungen zu erholen und eine gesunde psychische Entwicklung zu nehmen.
Status: Anmeldung möglich
Kursnr.: 26-4007
Beginn: Di., 10.03.2026, 09:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 0
Zielgruppe: Hebammen in Vor- und Nachsorge, Familienhebammen, Fachkräfte der Frühen Hilfen
Kursort: Online-Kurs
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Datum:
10.03.2026
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Uhrzeit:
09:00 - 16:30 Uhr
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Wo:
Online-Kurs
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