Evidenzbasiertes traumasensibles Notfallmanagement in der Geburtshilfe
Peripartale Traumatisierungen geraten zunehmend in den Blick der Forschung, wie auch die Arbeit an der angekündigten AWMF S3 Leitlinie zum Thema zeigt. Deutsche Studien sprechen von ca. 4 % aller Mütter, die von einer PTSB post partum betroffen sind, Studien aus dem englischsprachigen Raum sogar von 9 %. Auslöser ist dabei oft, dass es zu einem Notfall während der Geburt gekommen ist, bei dem die Frau ihr eigenes Leben / ihre eigene körperliche Unversehrtheit oder die ihres Kindes bedroht sah. Eine regelmäßige Auffrischung und Aktualisierung des eigenen Kenntnis- und Erfahrungsstandes ist zum schnellen, kompetenten Umgang mit Notfallsituationen unter der Geburt unerlässlich. Genauso wichtig ist aber auch, sensibel dafür zu sein, wie diese Situationen mit der Frau / dem Paar kommuniziert werden, wie diese bei der Bewältigung unterstützt werden und wie Gefühle der Ohnmacht und Ängste der Betroffenen reduziert werden können. Wie dies unter den Gesichtspunkten von Respekt, Gewaltfreiheit und Traumasensibilität gelingen kann, wird neben dem Management der Notfallsituationen peripartale Blutungen, Schulterdystokie, Eklampsie, Reanimation und psychische Notfälle in diesem Seminar behandelt.
Status: Kurs abgeschlossen
Kursnr.: 25-4027
Beginn: Fr., 05.09.2025, 10:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 8
Zielgruppe:
Kursort: Konferenzraum 1, Hauptgebäude, UG
| Seminargebühr | 130,00 € |
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| Tagungspauschale | 35,00 € |
| Summe | 165,00 € |
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
05.09.2025
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Uhrzeit:
10:00 - 17:30 Uhr
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Wo:
Am Heessener Wald 1,
Konferenzraum 1, Hauptgebäude, UG
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