Infektionen im Wochenbett
Mit einer Häufigkeit von 5-10 % sind Infektionen im Wochenbett keine seltenen Ereignisse. Dabei ist die Vielfalt an Infektionen im Wochenbett groß und reicht von leichten Einschränkungen für die Wöchnerin bis hin zu schweren oder gar tödlichen Verläufen. Leitsymptom dabei ist das Fieber. Mütterliche Infektionskrankheiten im Wochenbett können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Entscheidend ist, so früh wie möglich zwischen pathophysiologischen und dringend therapiebedürftigen Verläufen zu unterscheiden.
Die Vorbeugung, das Erkennen und ggf. die Behandlung von Infektionen gehören daher für Hebammen zu jedem Wochenbettbesuch. Strukturierte Wochenbettbesuche bieten eine gute Basis.
Die Inhalte:
- Puerperalfieber – Definition
- Lokale Entzündung oder systemische Kettenreaktion?
- Häufige Ursachen und ihre Symptome (z. B. verzögerte Rückbildung und Wundheilung, Harnwegsinfekte, Sepsis)
- Fließende Übergänge sicher bewerten – Differenzialdiagnosen am Beispiel Lochialstau – Endometritis, Milchstau –Mastitis)
- Dokumentation und Bewertung
- Erstmaßnahmen bei Infektionen im Wochenbett
- Vorbeugen hilft – geeignete Präventionsmaßnahmen
Status: Kurs abgeschlossen
Kursnr.: 25-4007
Beginn: Mi., 23.04.2025, 09:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 8
Zielgruppe: Hebammen
Kursort: Konferenzraum 1, Hauptgebäude, UG
| Seminargebühr | 130,00 € |
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| Tagungspauschale | 35,00 € |
| Summe | 165,00 € |
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
23.04.2025
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Uhrzeit:
09:00 - 16:30 Uhr
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Wo:
Am Heessener Wald 1,
Konferenzraum 1, Hauptgebäude, UG
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