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Qi Gong u. Tai Chi - ein kostenloser Schnupperabend für Hebammen, Pflegefachkräfte und Ärzt*innen

Tai Chi ist eine im 16. Jh. in China entwickelte Kampfkunst, die heute als natürliche Bewegungslehre, „Meditation in Bewegung" und zur Vermittlung (körperlich spürbarer) gewaltfreier Kommunikation praktiziert wird. Die Abläufe sind fließend, harmonisch, ruhig und gelassen. Fließender Atem und elastische Bewegung verbinden sich mit geistiger Konzentration. Achtsamkeit, Konzentration und fließende Bewegung führen in die Wahrnehmung des Geschehens im gegenwärtigen Augenblick. Herz-, Atmungs-, Nerven-, Immun- und Darmfunktionen beruhigen sich.


Die hohe Konzentration, die für die fließenden Bewegungsabläufe nötig ist, zwingt das Gehirn in den gegenwärtigen Moment und stoppt Grübeln sofort. Die tiefe, bewusste Atmung aktiviert den Parasympathikus. Dies senkt nachweislich den Cortisolspiegel (Stresshormon), reguliert den Puls und reduziert Angst- sowie Burnout-Symptome. Da Tai Chi aus einer Kampfkunst stammt, schult es die Fähigkeit, auch unter plötzlichem Druck (z. B. Notfälle im Kreißsaal oder auf der Station) innerlich stabil, übersichtlich und handlungsfähig zu bleiben.

Tai Chi schult die Fähigkeit, mit großen körperlichen und psychischen Belastungen ruhig, klug, elastisch, friedvoll und doch hochwirksam umzugehen. Die dabei angewendeten Prinzipien können, erlebt und gespürt und dann u.a. in den Alltag der Geburtshilfe übertragen werden (Vorbeugung von Geburtsverletzungen oder souveränes Management von Notfällen). Bei Tai Chi steht der mühelose Umgang mit äußeren Belastungen im Vordergrund. Qigong konzentriert sich mehr auf die Harmonie innerer Bewegung. Im Gegensatz zu Yoga wird bei QiGong die Wirkung der Schwerkraft einbezogen (was während der Geburt bedeutsam sein kann) und anders als bei Gymnastik stehen Aufmerksamkeit, Spüren, Fühlen, Achtsamkeit im Zentrum des Geschehens. Diese Form des inneren Übens geht auf eine etwa 3000 Jahre alte Tradition zurück, wird aber auch zu modern wirksamen Übungen für die medizinisch begleitete Rehabilitation weiterentwickelt. Besonders gut geeignet ist Qi Gong für kurze Mikropausen von 1-3 Minuten. Hierdurch kann es jederzeit verwendet werden, um das Nervensystem nach stressigen Situationen wieder herunterzufahren.


An diesem Abend werden Bewegungsprinzipien vermittelt, die auch für die berufliche Tätigkeit von Bedeutung sind. Im Laufe des Workshops können einfache, kurze, einprägsame Übungen vermittelt werden, die leicht erinnert und weiter praktiziert werden können, auch wenn nur sehr wenig Zeit zur Verfügung steht (z.B. angesichts einer Notsituation). Der Referent, ist Taiji-Ausbilder und QiGong-Lehrer (DDQT zertifiziert). Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe im Ruhestand, und systemischer Coach. Er hat durch vielfache Erfahrungen im Beruf und in der interkulturellen Kommunikation, gelernt, dass gewaltfreies, intelligentes, gewandtes und einfühlsames Handeln, gerade unter hohen Belastungen, immer effektiver ist, als gewaltvolles Intervenieren.


Mitzubringen: bequeme Kleidung

Status: Plätze frei

Kursnr.: 27-7000

Beginn: Mo., 25.01.2027, 18:30 Uhr

Dauer: 0 Unterrichtsstunden

Zielgruppe: Hebammen, Pflegekräfte, Ärzt*innen

Kursort: Schloss Oberwerries, Gesundheitshalle

Gebühr: 0,00 €



Termine zum dieser Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
25.01.2027
Uhrzeit:
18:15 - 20:15 Uhr
Wo:
Zum Schloss Oberwerries 1, Schloss Oberwerries, Gesundheitshalle





Elternschule und Gesundheitszentrum 
der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

Am Heessener Wald 1 | 59073 Hamm 
Tel: 02381 681-1341
Fax: 02381 681-1343 
E-Mail: info@eug-hamm.de 

Eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster
www.st-franziskus-stiftung.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
08:00 bis 11:30 Uhr
sowie nach Vereinbarung

 

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