Traumasensible Geburtshilfe – Trauma verstehen, Sicherheit fördern, Betroffene begleiten
Schwangerschaft, Geburt und der Übergang zur Elternschaft werden meist mit Glück verbunden. Gleichzeitig können belastende oder als existenziell bedrohlich erlebte Geburten zu Traumafolgen führen und die psychosoziale Gesundheit von Eltern und Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Hebammen und Pflegefachkräfte tragen wesentlich dazu bei, das Risiko traumatischer Geburtserfahrungen zu reduzieren und Familien traumasensibel zu begleiten.
Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen zu Geburtstrauma, Retraumatisierung und deren Folgen. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, Unterstützungsbedarfe einzuschätzen und Betroffene professionell zu begleiten. Ein kurzer Exkurs beleuchtet den Zusammenhang zwischen Geburtstrauma, postpartaler Depression und weiteren peripartalen psychischen Erkrankungen.
Im Fokus stehen Strategien einer traumasensiblen Geburtshilfe, Risikofaktoren, Nachsorge und fachübergreifende Zusammenarbeit. Auch die Fürsorge für Fachkräfte wird berücksichtigt: Belastende Geburtsverläufe können Hebammen und Pflegefachkräfte psychisch beeinträchtigen (Second-Victim-Phänomen). Ansätze zur Selbstfürsorge, kollegialen Unterstützung sowie Erfahrungsaustausch und Fallbesprechungen fördern den Praxistransfer und stärken die Handlungssicherheit.
Status: Plätze frei
Kursnr.: 27-4020
Beginn: Mi., 16.06.2027, 09:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 4
Zielgruppe: Hebammen
Kursort: Schloss Oberwerries, Raum Siegen
| Seminargebühr | 160,00 € |
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| Verpflegungspauschale | 25,00 € |
| Summe | 185,00 € |
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
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Datum:
16.06.2027
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Uhrzeit:
09:00 - 16:30 Uhr
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Wo:
Zum Schloss Oberwerries 1,
Schloss Oberwerries, Raum Siegen
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