Auswirkungen frühkindlicher Reflexe auf die prä-, peri- und postnatale Entwicklung des Säuglings und Kleinkind - die INPP-Methode
Die Kenntnis der INPP-Methode (Institut für Neuro-Physiologische Psychologie) bietet Hebammen ein wertvolles Werkzeug zur Früherkennung von Entwicklungsverzögerungen und zur spezialisierten Elternberatung. Obwohl die Methode primär auf ältere Kinder mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten abzielt, ist das Wissen über die zugrundeliegende neuromotorische Entwicklung für die Säuglingsphase extrem nützlich:
- Früherkennung von Reflexen: Sie lernen, das zeitgerechte Erscheinen und Hemmen von frühkindlichen Reflexen (wie dem Moro- oder Greifreflex) noch präziser zu beurteilen.
- Erkennung von Entwicklungsstörungen: Ungewöhnliche Bewegungsmuster oder Entwicklungsverzögerungen beim Säugling werden schneller als Anzeichen für eine neuromotorische Reifungsstörung erkannt.
- Erweiterte Elternberatung: Sie können Eltern gezielte Alltags- und Bewegungstipps geben, um die natürliche motorische Entwicklung des Babys optimal zu unterstützen.
- Gezielte Weiterleitung: Bei Verdacht auf persistierende Reflexe können Sie Familien frühzeitig an spezialisierte INPP-Therapeuten, Kinderärzte oder Osteopathen überweisen.
- Prävention: Durch frühzeitige Interventionen im ersten Lebensjahr können spätere Lern-, Konzentrations- oder Koordinationsprobleme im Schulalter abgemildert oder verhindert werden.
Status: Plätze frei
Kursnr.: 27-4034
Beginn: Mi., 23.06.2027, 09:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 0
Zielgruppe: Hebammen
Kursort: Schloss Oberwerries, Gesundheitshalle
| Seminargebühr | 160,00 € |
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| Tagungspauschale | 25,00 € |
| Summe | 185,00 € |
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
23.06.2027
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Uhrzeit:
09:00 - 16:30 Uhr
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Wo:
Zum Schloss Oberwerries 1,
Schloss Oberwerries, Gesundheitshalle
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