Hebammenbetreuung im frühen Wochenbett (Gabriele Langer-Grandt)
Die ersten sieben Tage nach der Geburt gehören zur Perinatalphase, weil in diesen Tagen eine erhöhte Morbidität und Mortalität bei Mutter und Kind zu verzeichnen sind. Die Betreuung von Mutter und Kind ist in dieser Zeit anspruchsvoll und durch eine hohe Verantwortung geprägt. Hebammen leisten in diesen Tagen nach der Geburt eine medizinische Grundversorgung. Sie müssen gleichzeitig die Abgrenzung physiologischer Prozesse zur Pathologie sicher im Blick behalten und hierfür die entsprechenden Kenntnisse besitzen. Themen:
- Voraussetzungen für die Übernahme aus dem klinischen Setting in die ambulante Versorgung und die Besonderheiten der ambulanten Geburt
- Voraussetzungen für die ambulante Versorgung von Mutter und Kind nach einer außerklinischen Geburt
- Der Stillstart und seine Auswirkung auf die gesamte Stillzeit
- Begleitung und Überwachung der kindlichen Anpassungsvorgänge
- Begleitung und Überwachung mütterlicher Anpassungsvorgänge
- Wie bewerte ich erhobene Befunde und welche Maßnahmen treffe ich?
- Struktur der Versorgungskontinuität und wichtige Schnittstellen
- Die Rolle von Gesetzen, Verträgen, Leitlinien und Qualitätsmanagement
- Beispiele aus der Rechtsprechung und deren Folgen für unsere Arbeit
- Angemessene Dokumentation
Status: Plätze frei
Kursnr.: 26-4020
Beginn: Do., 15.10.2026, 09:00 Uhr
Dauer: 8 Unterrichtsstunden
Notfallstunden: 0
Zielgruppe: Hebammen in der Wochenbettbetreuung
Kursort: Schloss Oberwerries, Raum Gütersloh
| Seminargebühr | 130,00 € |
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| Tagungspauschale | 35,00 € |
| Summe | 165,00 € |
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
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Datum:
15.10.2026
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Uhrzeit:
09:00 - 16:30 Uhr
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Wo:
Zum Schloss Oberwerries,
Schloss Oberwerries, Raum Gütersloh
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